Rethorik Training – Würze Deine Rede mit einer klaren Botschaft

Deine Aussagen verpuffen im Raum. Die Inhalte bleiben nicht hängen. Du musst Deine Rede in der Hälfte der Zeit schaffen. Du verlierst den Faden und weißt selbst nicht so genau was Du sagen willst?

Dabei hast Du viel Zeit in die Vorbereitung gesteckt. Sehr viel Energie und Mühe für Deinen Auftritt, aber ein zentrales Element fehlt und die ganze Wirkung verpufft.

Viele Präsentationen sind zu lang und unstrukturiert.

Ein Rethorik Training hilft dir dabei

zu erkennen, was Du wirklich brauchst – eine klare, zentrale Botschaft.
Ein Ziel, eine Absicht – warum sagst Du das was Du da sagst?

Das nennt mann eine Sprechabsicht. Hier nenne ich Dir ZWEI VORTEILE, wenn DU Dein Ziel in Deiner Ansprache kennst:
• Du verlierst seltener den roten Faden
• und Dich bringt nichts so schnell aus der Ruhe.

Wenn du deine Rhetorik schulst, kannst du Missverständnisse vermeiden und Gefühle besser verstehen.

In einer Rede
Die zentrale Botschaft sollte im Mittelpunkt jeder Rede stehen. Dann kannst Du die Botschaft immer wiederholen( bleibt besser im Kopf haften) und auch visualisieren oder anders mit rhetorischen oder körpersprachlichen Ausdruck verstärken.

Für mich als Redner bedeutet das: ich stell mir die Frage;
Was will ich mit der Rede erreichen? Wie lautet meine zentrale Kern-Botschaft?
Wie kann ich dafür sorgen, dass es beim Zuhörer hängen bleibt und nachwirkt?
Natürlich setze ich mich damit auseinander wer ist mein Zuhörer/ Publikum? Was erwartet mein Publikum?

Du kennst Deine Sprechabsicht:

 

  1. Was möchte ich eigentlich? Auf diese Frage weiß mancher keine Antwort. Lass uns dafür mal auf die Bühne gehen: Als Schauspieler auf der Bühne habe ich ein Ziel. In meiner Rolle sage ich etwas und möchte etwas erreichen. Informieren, zum Handeln auffordern, unterhalten… Du ahnst es, das Wissen benötigst Du auch im Alltag: Weißt Du was Du mit Deinen Sätzen beabsichtigen willst? Weißt Du was Dein Gegenüber beabsichtigt?
  2. Wie möchte ich es ausdrücken? Wie soll es wirken? (auch Nach-Wirken?) Möchtest Du zum Beispiel freundlich, sanft oder warm wirken? Oder eben nicht? Dann wirst Du Deine Aussage anders vortragen.

Du darfst laut und deutlich werden
Hier kommen Glaubenssätze über Dich ins Spiel: Manche haben gelernt, dass sie nicht laut, aufdringlich und deutlich werden dürfen. Diese hindern sie daran ihre Gefühle auszudrücken. Das kann krank machen.
Wenn Du sprichst, dann lesen wir mehr als nur Worte. Gedanken, Gefühle, Erfahrungen, Stimmungen-all das wird mit „transportiert“.
Man lernt so auch seine Gefühle besser zu verstehen.

 

Wie du rednerische Missverständnisse vermeidest:

Mit einem Partner
Eine Übung aus der Praxis: Nimm ein Gefühl und stelle es nur körperlich dar. Dein Partner versucht das Gefühl zu erraten. Errät er das Gefühl? Wo lagen die Probleme? Was hätte es gebraucht, damit das Gefühl direkt erkannt wird?
In den Workshops erkenne ich das gerade warmherzige Menschen, die dann Gefühle wie Wut, Ärger ausdrücken wollen, zu sanft erscheinen. Sie trauen sich nicht laut zu werden, deutlich zu werden. Manche möchten mit dem Fuß aufstampfen. Du merkst, wie viel Ausdruck möglich ist?
Was möchtest Du mit Deiner Rede erreichen?
Wie möchtest Du es ausdrücken?

AUSDRUCKsmöglichkeiten

Ausdruck in Wortwahl, Stimme, Körperhaltung, Gestik, Mimik, Bewegung:

  • Sanft ,freundlich- weich, offen, zugewandt?
  • Wütend, kalt – hart, verschlossen, steif?

• Bist Du Dir bewusst, welche Gefühle Du hast, welche die Gefühle ausgelöst werden?
• Wie kannst Du diese ausdrücken?

Lass Deinen Körper Deine Aussagen unterstützen.

Welche Vorteile hat es, sich Deiner Sprechabsicht bewusst zu sein?
Du kannst Deine Kommunikationsmuster überprüfen und
– Du wirst wahrgenommen (so wie Du willst)
– Du wirst leichter und nachhaltig verstanden
– Du fühlst Dich sicher und klar
– Du weißt was Du (erreichen) willst mit Deiner Botschaft
– Du lässt Dich nicht so leicht aus der Ruhe bringen
– Du weißt um Deine Ausdrucksmittel und
– kannst Deinen Aussagen mehr Nachdruck verleihen

Du siehst, es hat viele Vorteile. Das Schönste: Du vermeidest Missverständnisse. Dein Gegenüber wird klar wissen was er tun oder nicht tun soll.

Je klarer Deine Sprechabsicht ist, umso besser wirst Du verstanden.
6 Schritte für Deine klare Botschaft und Deinen Ausdruck:

Was Du jetzt tun kannst
– Werde Dir Deines Zieles/ Deiner Botschaft bewusst
– Überlege Dir wie Du diese transportieren willst
– Nutze Deine Körpersprache (Wortwahl, Stimme etc.)
– Erlaube Dir Deine Aussage mit Gestik, Mimik, gekonnten Einsatz des Blickkontakts zu unterstützen
– Unterstütze Deinen Vortrag mit rhetorischen Kniffen.
– Arbeite mit dem Subtext:
Ein Subtext, ist ein Gedanke, der nicht laut gesprochen, sondern nur gedacht wird. Er unterstützt Dich dabei, Dein Ziel im Blick zu behalten und außerdem Deine Worte, Mimik und Gestik passend zu dieser Botschaft anzupassen.

Ist Deine Sprechabsicht klar, kannst Du Deine Aussage mit Deiner Körpersrpache/haltung unterstützen und somit mehr Nachdruck verleihen.
Kommunikation geschieht im Alltag oft unbewusst. Nicht immer widmen wir unserem Ausdruck und unserer Wirkung so viele Gedanken. Es lohnt sich: Bist Du klar, ist es auch Dein Vortrag. Bist Du klar, so ist es auch Dein Zuhörer.

Der TIPP:
Überlege Dir ein Ziel/ eine klare Botschaft für Deine Reden.

 

Üben macht Spaß: Komm mit in unsere Gruppe. Wir treffen uns jeden Donnerstag von 18-20 Uhr in Neuss.
email an mich genügt.

 

Hab ich etwas vergessen? Bist Du anderer Meinung? Ergänzungen, Anregungen oder Fragen  – schreibts mir in die Kommentare! Hier ist Raum für Dich:

 

by Christine Kohl on  24. Januar 2017 |
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