Vertrauen Sie? Sich selbst und anderen vertrauen

Vertrauen. Vertrauen ist gut. Vertrauen heißt auch in schlechten Zeiten zuversichtlich zu bleiben. Hoffnung und Gewissheit haben, dass in einer Situation, in der wir verletzlich sind, alles gut wird.

Oder kennen Sie die Angst belogen und getäuscht zu werden? Die Angst übers Ohr gehauen zu werden?

Die Einstellung macht´s:
Ob wir eher misstrauisch oder vertrauensvoll durch die Welt gehen ist von unserer Erfahrung abhängig. Es ist eine Hoffnung. Zum Beispiel, dass der Zug pünktlich fährt und der Arzt kompetent ist. Wenn wir auf die Welt kommen, vertrauen wir. Es ist unsere Grundeinstellung, denn erst später „lernen“ wir zu misstrauen. Wie eine selbsterfüllende Prophezeiung suchen wir immer die Bestätigung unserer Erwartung. Misstrauische Menschen sehen viel mehr Misstrauen und fühlen sich in Ihrer Erwartung dann bestätigt.

– Bei vertrauensvollen Menschen ist es genau umgekehrt! Sie sehen das Gute im Menschen. Wir wären ganz ohne Vertrauen in dieser Welt nicht handlungsfähig. Wir müssen Risiken eingehen und auf Verlässlichkeit, Kooperation, Kompetenz und Wohlwollen unserer Umgebung hoffen.

Statussymbole manipulieren Wirkung
Wir wissen bei vielen Menschen nicht worauf wir uns einlassen, sondern urteilen nach dem äußeren Auftreten. Klar, wir wollen glaubwürdig und vertrauenswürdig wirken. Es ist leicht nachzulesen, wie wir Menschen überzeugen und manipulieren können. Welche Statussymbole uns zu einem besseren Ansehen verhelfen können?
Kennen Sie das, wenn Sie jemand manipulieren will, oder sich sehr stark anbiedert? Wie geht es Ihnen damit?

Was ist stimmig / was ist unstimmig?
Wenn wir nicht darauf hereinfallen wollen, hilft das Gespür, das wir Ungereimtheiten im Verhalten unseres Gegenübers sehr fein wahrnehmen. Wir merken es, wenn ein Mensch nicht authentisch oder ehrlich ist. Dafür gilt es mehr und mehr aufmerksam zu werden!

Vertrauen in das eigene Gefühl
Hatten Sie schon mal in einer Situation ein „komisches Gefühl“. Sie konnten es nicht rational erklären. Früher hab ich solche „Gefühle“ mit dem Verstand zur Seite geschoben, ach da ist nichts. Bin es übergangen. Dann hab ich später festgestellt, dass ich anfangs „schon so ein Gefühl“ hatte. Das hat mich dazu getrieben, dass ich mittlerweile MIT meinem Gefühl arbeite. Das funktioniert!

Wir brauchen dieses Gefühl bspw. wenn wir entscheiden, wen wir auf der Straße nach der Uhrzeit oder nach dem Weg fragen.

Wie ist Ihre Erfahrung mit dem Gefühl?
Vertrauen im Coaching:
Mir erzählen Menschen im Coaching Dinge, die sonst niemand erfährt.
Menschen, die ins Coaching kommen, suchen Hilfe und Orientierung. Vielleicht sind Sie gerade in einer schweren Zeit und hoffen auf Besserung. Sie sind gerade nicht so kraftvoll wie sonst und nutzen das Vertrauen in das Coaching um wieder Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gewinnen.

Vertrauen Sie. Vertrauen Sie in sich und Ihr Gefühl.

 

To do for you:

1) Überprüfen Sie einmal Ihre Erwartungen/ Einstellung zum Thema Vertrauen.

2) Vertrauen Sie: Versuchen Sie sich immer wieder in vertrauensvollen Erwartung! (Das bedarf evtl. einiger Übung)

3)Wo bauen Sie eine Fassade auf? Überprüfen Sie, wann und wo Sie sich als „makellos“ darstellen wollen. Das sind Statussymbole? Wie kann Kleidung, ein tolles Auto über die wirkliche Qualität hinwegtäuschen?

4) Nehmen Sie Ihr Gegenüber ganz bewusst wahr. Seien Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit ganz im Kontakt zu Ihren Menschen um Sie herum und vertrauen Sie Ihrem Gefühl.

5) Intuition: Lernen Sie wieder Ihrem Gefühl zu vertrauen. Vertrauen Sie Ihrem eigenen Bauch-Gefühl? Lassen Sie los und lassen Sie sich Zeit für bewusstes Wahrnehmen. Intuition ist eben nicht Ratio, Perfektion und Nachdenken, oder gründliches abwägen. 

by Christine on  1. April 2015 |
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