Gute Stimme bei bester Stimmung

In den letzten Beiträgen habe ich dazu geschrieben, dass Ihre Gedanken einen direkten Einfluss auf Ihr Selbstbewusstsein haben, denn damit gestalten Sie Ihre Realität.
Gedanken haben ebenso einen direkten Einfluss auf Ihre Stimme und Ihre Stimmung.

Bsp: Denken Sie sich in eine fröhliche Situation:
z-B: Sie haben eine Prüfung bestanden, einen tollen Auftritt hingelegt.
Was denken Sie, was spüren Sie? Wie ist Ihre Körperhaltung?
In schönen Situationen haben wir positive Gedanken, haben eine fröhliche Stimme und wir bewegen uns beschwingt und dynamisch.

Versuchen Sie das Ganze mit einer traurigen Situation werden Sie sich gedanklich und körperlich eher klein machen. Und das hören wir in der Stimme.
Ihre Gedanken und Gefühle sind wichtige Grundpfeiler für Ihre Stimme. Je nach Gefühl haben Sie eine andere Körperhaltung. Sind Sie glücklich, sind Sie entspannter, sind Sie traurig sind Sie bedrückt. Diese Signale nehmen wir sensibel in der Stimme wahr.
Die Körperhaltungen sind mit Emotionen verknüpft. Die Bilder und Situationen im Kopf wirken unbewusst auf unseren Körper und unser Körper ist unser Instrument der Kommunikation. Er ist der Resonanz-Körper für den Klang Ihrer Stimme.
Wenn Sie wichtige Vorträge, Gespräche etc. führen müssen, bringen Sie sich in gute Stimmung: Über Ihre Gedanken, Gefühle und den Körper.

Die eigene Einstellung zur eigenen Stimme:
Wie finden Sie Ihre Stimme? Manche Menschen mögen Ihre Stimme nicht und verhalten sich auch so. Selbst wenn Sie eine schöne Stimme haben und andere diese mögen.
Ein paar Tipps. Wir benötigen einen entspannten, aber aktiven Körper. Sind Sie verkrampft, dann ändert sich auch Ihre Stimme.

  • Bringen Sie sich vor wichtigen Gesprächen erst in eine gute Stimmung! Lächeln Sie: mit dem gesamten Körper: vom Fuß bis zum Scheitel.
  • Erden Sie sich. Stehen Sie mit den Füßen so, dass Sie einen guten Bodenkontakt haben. Nicht verschränkt oder verkrampft.
  • Stehen Sie aktiv, mit einer Körperspannung. Sprechen ist eine Handlung.

Lassen Sie Ihren Atem frei fließen.
Gähnen Sie. Tönen Sie. Entspannen Sie Ihren Körper und richten diesen auf.

Der ganz persönliche Eigenton

Denken Sie an etwas Leckeres zu Essen und summen mmm…
Und welche Tonlage haben Sie? Dieser Ton ist der in dem Sie mühelos und lange sprechen können. Meistens ist dieser Ton etwas tiefer als wir es gewohnt sind zu sprechen.

Setzen Sie Emotionen in Ihre Betonung.
Im Alltag benötigen wir die Betonung. Denn wie wir etwas betonen bestimmt wie etwas verstanden werden soll. Ist Ihre Aussage lustig, zynisch oder ernst gemeint? Das wissen wir erst, wenn wir die Betonung richtig deuten. Deswegen ist geschriebener Text manchmal schwerer zu verstehen.

Die Emotion im Dialog:
Im Gespräch überträgt sich mein Gefühl auf den Gesprächspartner. Das kann wichtig sein, wenn wir einen Gesprächspartner überzeugen oder begeistern wollen. Positive Beziehungen zu unserem Gegenüber brauchen positive Emotionen.

 

Achten Sie auf sich: Wie ist es heute bei Ihnen? Wie geht es Ihnen? Schaffen Sie es bei Ihrem Gesprächspartner ein positives Gefühl zu erzeugen und zu transportieren? Wie fühlen Sie sich nach dem Gespräch? Besser oder schlechter als vorher?

by Christine on  22. Oktober 2014 |
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