Wie Sie Freude gewinnen – Wann haben Sie das letzte Mal etwas ganz Verrücktes getan?

Zu Beginn ist es fremd, neu und ungewohnt. Das Herz schlägt laut und ist im Hals spürbar. Pong, pong pong. Sie meinen, Ihre Aufregung ist für alle sichtbar und alle müssten das laute Schlagen Ihres Herzens hören? Diese Aufregung wird vorbei sein und Sie werden lachen und ein wenig stolz oder überrascht über sich selbst sein. Sie wussten gar nicht was alles in Ihnen steckt. Und so herzlich gelacht haben Sie auch schon lange nicht mehr.

Zuerst ist da die Angst: zu versagen, sich zu blamieren. Und dann kommt der Moment: Sie tun es einfach! Sie kommen ins Tun, bevor Ihr individuelles Grübel-programm startet. Sie lachen und finden es komisch und das ist es: Wir nehmen es plötzlich nicht mehr so ernst. Wir nehmen uns nicht mehr so ernst.

Was genau hindert Sie daran glücklich zu sein? Dieses „einfach tun“ ist gar nicht so einfach. Viel häufiger sehen wir das Unglück schon kommen.
Anstatt „Das schaffe ich“ denken viele „Das wird schief gehen“. Wir wollen Fehler vermeiden und das Negative abwenden. Interessant ist, dass wir häufig meinen, die äußeren Umstände wären so schlecht. Wir stellen uns die Steine selbst in den Weg: Übernehmen Sie die Verantwortung für Ihre Gedanken und denken häufiger: „Das wird prima!“
Aber Schmerz vergessen wir. Oder denken Sie heute noch daran, wie Sie das erste Mal vom 3 Meter Brett gesprungen sind? Oder das erste Mal im Auto saßen? Ich spreche von Schmerz, weil wir das wirklich körperlich spüren. Nur das Reden über die Aufregung kann manchen meiner Klienten schon rote Flecken ins Gesicht bringen.

Erweitern Sie Ihren Horizont…
Bildhafte Sprache / Vorstellung
Sie kennen die bekannte Redewendungen: „auf der Welle reiten“ statt gegen sie anzukämpfen. Dieses Bild empfinde ich als sehr stark: Wer schon einmal am Atlantik war, der ist vielleicht wie ich jedes Mal neu beeindruckt von der Größe, Intensität und Wucht der Wellen. Auf denen reiten? Die Natur gibt weit mehr Beispiele: jetzt gerade stürmt es stark oder auch: mir hat es eine Vulkaninsel angetan und da bin ich in einer Lavahöhle gewesen: da wo ich stand floß vor einigen Millionen Jahren Lava. Und ohne dieses Ereignis gäb es diese wunderschöne Insel heute gar nicht. Übrigens ist diese Insel in meinem Herzen: Teneriffa. So wunderschön! *seufz*
Dieser Ausflug in die Natur ist ein Beispiel dafür, etwas ganz gewaltig und wunderbar sein kann. Und dafür erweitern wir ganz langsam die Komfortzone.

P.S. Im Raum Neuss gibt es am 18.01..2015 ein Improvisationstheaterworkshop.

Ich freue mich auf Euch!

by Christine Kohl on  15. Januar 2015 |
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2 Kommentare auf “Wie Sie Freude gewinnen – Wann haben Sie das letzte Mal etwas ganz Verrücktes getan?”
  1. Marcel | | Reply

    Guter Artikel. Öfter mal raus aus der Komfortzone, auch wenn es manchmal schwierig ist. Erfolg hat drei Buchstaben: TUN
    Übrigens, laut Studien bereuen die meisten Sterbenden, etwas nicht getan zu haben, als etwas in ihrem Leben getan zu haben.
    VG, Marcel

    • Christine | | Reply

      Lieber Marcel,

      danke sehr! Und ja absolut: lass uns das immer vor Augen haben, dass wir das am Ende des Lebens bereuen, was wir NICHT getan haben. Danke und liebe Grüße, Christine

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