Raus aus dem Kopf – Lassen Sie Ihren Körper sprechen!

Merken Sie, wenn Ihnen die Kraft im Alltag fehlt? Können Sie Ihre Aufgaben gut bewältigen oder sind Sie permanent über-fordert?

Heutzutage wird viel sitzend im Büro gearbeitet. Der Fokus liegt im Denkprozess, im Planen und effektiv Ziele erreichen. Dabei spielt der Körper eine so große Rolle. Nicht nur im Sport und ob wir durchtrainiert, attraktiv und schlank sind, sondern genauso im Umgang mit den eigenen Bedürfnissen. Es ist für mich ein tolles Hilfsmittel im Coaching.  Hier könnten Sie schon frühzeitig die Signale wahrnehmen, die Ihnen Ihr Körper sendet und es muss gar nicht erst zu einem Zusammenbruch kommen.

 

Umgang mit Stresssituationen

Lampenfieber ist z.B. so eine Stresssituation. Vor der Begegnung mit dem Säbelzahntiger mussten wir wissen, ob wir den Kampf aufnehmen oder flüchten. Auf jeden Fall stellt der Körper ganz viel Energie bereit, damit wir kämpfen und fliehen können. Dieser Stress ist dann schädlich, wenn wir nicht auch Ruhe und Erholung einplanen.  Dann macht es sich körperlich bemerkbar. Die Leistungsfähigkeit ist gemindert. Wenn Sie nicht oder zu wenig schlafen, werden Sie krank, unkonzentriert etc.

Generell wird dem Körper mehr Aufmerksamkeit gezollt, wenn wir „nicht mehr so können“ wie wir müssten. Wie es für die Erwartungen an meine Leistung angemessen wäre.

 

Nutzen Sie das Potential in sich. Das Einzige was Sie jetzt brauchen: Sich selbst spüren

Spüren Sie sich? Nehmen Sie Ihre Gefühle wahr?

Nehmen Sie Ihren Körper im Moment wahr? Wie sitzen Sie, während Sie diesen Artikel lesen? Manchmal nehmen wir gar nicht mehr wahr, wie schief und krumm wir uns halten.  Manchmal sind wir sogar in Ruhesituationen angespannt und  verkrampft ohne das wir das merken.  Diese Haltung empfinden wir als normal – weil wir es gewohnt sind. Die Wechselwirkung von innen und außen nutzen Sie am besten, wenn Sie sich dies bewusst machen: So wie Sie sich halten, so fühlen Sie sich. Wenn Sie lange in einer verspannten Haltung verharren, dann wird es Ihnen später nicht so gut gehen und sind möglicherweise sogar müde, müder als sie es sonst wären. Wenn wir die Aufmerksamkeit immer mal wieder auf den Körper richten, können wir früher die Signale beachten. Beachten Sie die Hinweise schon so früh wie möglich.

Wir nehmen die Wechselwirkung von außen und innen unbewusst wahr, denn wir schließen von außen auf innen. Eine aufrechte Haltung lässt auf einen aufrechten Menschen schließen. Man könnte sagen: der Körper trägt INFORMATIONEN FÜR SIE: Im Körper sind die Erfahrungen, Gedanken und Gefühle gespeichert. Wenn wir zur Ruhe kommen können wir die Aufmerksamkeit wieder nach innen richten. Mittels Selbstreflektion und der Einbeziehung der Signale des Körpers können wir dafür sorgen, dass Sie sich gut fühlen, dass Sie eine wunderbare Ausstrahlung haben, dass Sie so wahrgenommen werden wie SIE es möchten.

 

Der Zusammenhang wird in der Sprache sichtbar

Kennen Sie diese Sätze wie:

Ich hab die Nase voll.  Das geht mir an die Nieren. Ich könnte kotzen. Das tut mir in der Seele weh… Da muss ich die Zähne zusammenbeißen.

Der Volksmund hat schon früh den Zusammenhang von Körper und Sprache hergestellt. Diese Informationen können sehr subtil sein, denn nicht jeder vermutet z.B.: hinter Bauchschmerzen auch versteckte Wut.

 

Spürst Du was Dir fehlt oder auch was Dir jetzt gut tut? Wir können das innere Wissen in uns nutzen.

Fühlt es sich gut an?

  • Was sind Ihre Beweg-Gründe?
    Ich unterstütze dabei den Zugang zu den eigenen, inneren Gefühlen, Bildern und auch körperliche Impulse zu erkennen, wahrnehmen und zu verstärken, diese nutzbar zu machen! Manchmal sind spontane und unbewusste Impulse ganz wichtige Hinweise für den weiteren Weg. Das sind unbewusst, spontane Körperliche Lösungsimpulse, die das Denken und Handeln wieder in den Fluss bringen.

 

  • Veränderung auch körperlich stattfinden lassen: Wenn Sie die Perspektive wechseln – wechsel Sie auch mal räumlich den Standpunkt: z.B. wechseln Sie den Stuhl. Manchmal kommt die Lösung wenn wir eine Metapher oder körperliche Bewegung nutzen.  Mein Tipp: hier unbedingt das verborgene Wissen des Körpers nutzen.

Aus der Praxis:  In meiner Arbeit arbeiten wir mit Körper – Bildern. Diese suchen wir gemeinsam:

Wir haben ein Bild entwickelt. Dieser erste Versuch war das Bild nicht stark genug, daher haben wir daraufhin ein starkes Bild entwickelt bis dieses stimmig war mit dem Inneren. Das war kraftvoll! Und wirkt lange und schnell nach. Die Klienten bestätigen das immer wieder.

 

  • So –tun – als ob

Der Körper drückt nicht nur aus wie Sie sich fühlen, er beeinflusst auch wie Sie sich fühlen. Deswegen hilft auch das“ so tun als ob“. Tun Sie so als ob, Sie selbstbewusst wären. Tun Sie so als ob…(setzen Sie hier Ihre gewünschte Veränderung ein).

Der Körper macht keinen Unterschied, ob es unsere Vorstellung oder die Realität ist. Ich nutze gerne Rollenspiele, denn sie  helfen sehr gut.

Bsp: Wir spielen Bewerbungstrainings oder Verhandlungen mit dem Chef als Rollenspiel durch. Tn bekommen in den Spielen Stressflecken am Hals. Sie durchlaufen die Situation im Spiel und können so im geschützten Rahmen neue Handlungsmöglichkeiten erproben. Für die TN der große Gewinn: im so-tun-als-ob haben Sie die Situation erlebt und sind dann in der wirklichen Konfrontation selbstsicherer. Sie spüren die Sicherheit in der neuen Situation. Beinah so, als hätten Sie es schon mal erlebt. Und genau das ist es: Sie haben es mal er-LEBT.

Das körperliche Erleben ist effektiv und intensiv. Hier kommen ganz tiefe Dinge ans Tageslicht, als wenn Sie mit dem Kopf die Dinge durchdenken.

 

Warum ist das hilfreich?
Kennen Sie Momente, in denen Sie im Kontakt, im Einklang  mit sich selbst sind?

Sie spüren was Ihnen gut tut und vertrauen Ihrem Bauchgefühl. Sie werden Ihren eigenen Weg gehen und es fühlt sich leicht und frei an. Sie kennen Ihre Grenzen und  haben mehr Energie, fühlen sich weniger erschöpft. Sie leben Ihr Potential und strahlen

Durch das Wahrnehmen Ihrer Körperempfindungen sind Sie besser im Kontakt mit Ihren Bedürfnissen. „Was tut mir gut?“ Eine Frage, auf die Sie schnell die Antwort spüren.  

 

Hören Sie Ihren Gedanken zu?
Wenn Sie negativ mit sich selbst reden, dann hat das Auswirkungen. Nicht jedes „Signal“ wird bewusst abgesendet. Ton, Gestik, Mimik und Bewegungen sind einfach da, auf Autopilot.

Auch unbewusste Signale werden wahrgenommen und ein Urteil gebildet. Es gilt: Körperliche Selbstwahrnehmung hilft für eine bessere Ausstrahlung und Wirkung!

 

Was Sie tun können:

Stärken Sie Ihre körperliche Selbstwahrnehmung.

  • Nehmen Sie Ihren Körper bewusst wahr? Spüren Sie Ihren Körper?
  • Wo spüren Sie etwas im Körper

… wenn Sie glücklich sind?

….Wenn Sie unglücklich sind?

Spüren Sie die Verhärtung, Enge? Oder fühlt es sich weich; fließend an?

  • Nehmen Sie sich Zeit um zu fühlen statt zu denken?Können Sie Ihre Emotionen ausdrücken?

Nutzen Sie die kindliche Neugier um die Welt wieder offen, fröhlich und körperlich zu erfahren. Genau: z.B. mit Gummistiefeln durch die Pfütze springen!

Diese sinnlichen Erfahrungen machen Kinder noch viel mehr. Wer sagt denn dass damit jetzt Schluss ist?

Die ersten Erfahrungen, die Kinder machen sind KÖRPERLICH- SiNNLiCH.

Wir dürfen uns trauen noch mehr körperlich-sinnliche Reize in unserem Leben bewusst wahrzunehmen. Dann merken wir früher, wann es Zeit ist für uns aufzustehen, sich zu bewegen , entspannen oder eben das tun was uns gerade gut tut. Wir können unser inneres Wissen nutzen und es in unseren Alltag integrieren.

Wie kommen Sie in den Kontakt mit Ihrer ursprünglichen Energie? Wie fühlt es sich an: weich, fließend oder hart und eng?

Ich hoffe, dass Sie diese Gedanken zu diesem Thema inspiriert und motiviert mehr körperliche Erfahrungen im Coaching zu wagen.

Wie sind Ihre Erfahrungen? Schreib mir in die Kommentare

by Christine Kohl on  9. September 2016 |
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