Die Kunst des Scheiterns und 5 Tipps weniger Angst davor zu haben!

Der Druck, Fehler zu vermeiden, macht krank. Viel gesünder ist es, ab und an auch mal zu versagen! Ob wir wollen oder nicht – wir alle leben in einer Leistungsgesellschaft, in der wir an Erfolgen gemessen und für Niederlagen verurteilt werden. Dieser Druck paart sich mit den eigenen Erwartungen und führt letztlich dazu, dass Vieles aus der Angst zu Scheitern gar nicht erst ausprobiert wird. Genau das müssen wir uns vor Augen halten, aus Angst zu scheitern, gehen wir diesen Schritt gar nicht erst an.

Aus Fehlern wird man klug, sagt der Volksmund und verschweigt, dass es trotzdem niemand angenehm findet eine falsche Entscheidung getroffen zu haben. Das Problem gewinnt zudem überall dort an Tiefe, wo die Individualität des Einzelnen besonders hoch im Kurs steht oder die Konsequenzen enorm hoch sind – denken wir nur einmal an Chirurgen.

Natürlich wollen wir selbst besonders und einzigartig und möglichst fehlerfrei sein. Selbstverständlich hat ein Scheitern gerade dadurch noch viel mehr negativen Einfluss auf unser Selbstwertgefühl. Und nur logisch, dass der Druck – Stück für Stück – unerträglich wird und immer mehr Menschen an ihm zu zerbrechen drohen.

Die Kunst des Scheiterns besteht im richtigen Umgang mit Niederlagen!

Haben Sie sich nicht auch schon mal gefragt, warum manche Menschen Niederlagen einfach so wegstecken können, sich schütteln und nach vorn schauen, während andere schwer mit sich hadern und am liebsten dauerhaft im Erdboden versinken möchten? Ich glaube, alles ist eine Frage des richtigen Umgangs und habe hier 5 Tipps herauskristallisiert, die Sie von der Angst zur Kunst des Scheiterns führen werden:

  1. Akzeptieren Sie „Fehler“, ja machen Sie bewusst mal Fehler.
  2. Wollen Sie perfekt sein oder glücklich? Beides geht nicht.
  3. In einer Zirkusnummer wird auch immer eine Nummer eingebaut, in der es so aussieht, als ob es „schiefgeht“. Zum Einen ist das lustig, wir identifizieren uns damit. Und zum Anderen bringt es in Erinnerung, wie schwer das Kunststück da gerade ist.
  4. Nehmen Sie Verantwortung an: Was kann ich besser machen? Und was auch nicht?
  5. Lenken Sie Ihren Blick auf Ihre Stärken, suchen Sie Verbündete und setzen Sie auf Durchhaltevermögen.

Stellen Sie sich nur mal ein Leben ohne Niederlagen vor. Es wäre ein Leben, in denen es keine Erfolge gäbe, weil die ja dann normal wären. All die schönen und auch die sich erst einmal furchtbar anfühlenden Erlebnisse machen das Leben aufregend und lebenswert, wir müssen nur richtig mit ihnen umgehen. Und denken wir nur an den beeindruckenden Edison, der ist 999 x gescheitert, bis er endlich die Glühbirne entwickelte – Gott sei Dank hat er nicht vorher aufgegeben!

In diesem Sinne,
bleiben Sie mutig!

P.S. Wie steht es mit Ihnen? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Ich freue mich über Ihre Kommentare!

by Christine on  13. Mai 2014 |
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