Authentisch auftreten – Wie Sie einen guten Eindruck machen

Ausdrucksstark & authentisch: Wirklich wirken. Der Begriff Authentizität ist in aller Munde. Zu Recht: denn es geht um Ihre Ausstrahlung! Wie Sie Ihre Ausstrahlung erhöhen.

In diesem Beitrag möchte ich zum Thema „Authentizität“ beschäftigen.

  • Was ist Authentizität und was hat das mit Ihnen zu tun.
  • Warum wir außen spüren was innen los ist
  • Was die Störfaktoren von Authentizität sind

Authentisch sein heißt: echt und natürlich auftreten.

Authentisch auftreten bedeutet: Ganz Sie selbst sein. Das heißt echt, glaubwürdig sein.

Kongruent im Innen und Außen. Wir sind glaubwürdig, weil das was wir sagen, Denken und Tun im Einklang miteinander ist.

 

Nähern wir uns dieser Frage weiter vom Schauspiel aus: es schwingt alles mit

Wenn ich eine Rolle studiere, mich mit dieser vertraut mache, dann tauche ich voll und ganz in diese Figur ein. Mit all ihren Gedanken, Gefühlen, Bewegungsmustern, Herkunft, Hintergründe, Lebensgeschichte etc.  Es geht nicht nur darum die Handlung und Sätze auswendig zu lernen. Davon hängt ab, ob man mir glaubt, dass das was ich da spiele, glaubwürdig ist. Es ist ein Gesamtbild.

Übrigens: deswegen erarbeitet man die Figur mit dem gesamten Hintergrund, damit die Figur auf der Bühne authentisch dargestellt werden kann. Ich glaube ihr, das das wirklich gerade passiert, was sie da spielt.

 

Warum wir außen spüren was innen los ist

Wie wir wahrnehmen und wie wir wahrgenommen werden:

Über Spiegelneurone spüren Sie unbewusst ob ein Verhalten „stimmig“ ist. Wenn es nicht stimmig ist, fühlt es sich nicht gut an. Wir schätzen das Verhalten unseres Gegenübers ein und bestimmen dann, ob wir diesem glauben und wie wir uns verhalten. Das heißt: Selbst wenn wir eine Person nicht kennen, nehmen wir unbewusst Signale wahr, die uns Hinweise auf Gefühle, Stimmungen und Gedanken verraten.

Was Sie zum Ausdruck bringen, sollte mit der inneren Haltung übereinstimmen. Oder anders gesagt: es kann nur außen strahlen, was in Ihnen ist.

Wie wollen wir wahrgenommen werden?

Wir haben ein bestimmtes Selbstbild und möchten gerade bei  Auftritts Situationen  gerne ein gutes Bild von uns vermitteln.

Der blinde Fleck. Dazu kommt: Wir haben einen blinden Fleck. Wie beim Auto gibt es in unserer Selbstwahrnehmung einen blinden Fleck. Den sehen vielleicht andere, aber man selbst kann es nicht sehen.

Das Problem ist, dass wir außen beeindrucken wollen. Wir wollen mehr, besser sein als wir wirklich sind. Hintergrund ist, dass wir glauben wir seien nicht gut genug etc.

Wir fühlen uns innerlich verletzbar und wollen uns schützen. Wenn wir das was „un-erwünscht“ ist verstecken – nicht zeigen – dann sind wir weniger an-GREIFBAR. Und auch unsichtbar. Häufig höre ich den Satz: ICH WERDE NICHT WAHRGENOMMEN. Vielleicht könnten Sie auch sagen:  Ich zeige mich nicht. Aus dem Grund weil ich mich schützen möchte.

 

Zugegeben, authentisch sein ist gar nicht so einfach.

Man selbst sein.  Aber: Wer bin ich? Ist Ihnen das immer so klar?

Sie übernehmen Ziele, Visionen und Werte. So haben wir es als Kinder getan und manchmal „vergessen“ wir es als Erwachsene zu überprüfen ob es wirklich unsere eigenen Ziele und Wünsche sind.

 

Störfaktoren: Es gibt Hindernisse auf dem Weg zum authentischen Selbst

# Zu einem authentischen Auftritt spielt der Ausdruck der Gefühle eine große Rolle.

Kennen Sie Ihre Gefühle? Können Sie Ihre Gefühle ausdrücken?

Das gilt doppelt: Sie wollen Emotionen wecken und diese selbst ausdrücken.

Eine Präsentation soll Emotionen wecken: Sie soll bewegen, berühren, packen und mitreißen. Allerdings sind diese Gefühle mit Einsatz. Sie gib es nicht oberflächlich. Dies funktioniert allerdings, wenn wir selbst diese Emotionen zulassen. Im Alltag gilt es aber diese zu kontrollieren. Sie gelten als zu weich und Gefühle stören, wenn Sie dadurch nicht die gewünschte Leistung bringen.

Kann ich das ausdrücken, was ich fühle?

 

Horchen Sie immer wieder in sich hinein. Wie geht es Ihnen und haben Sie Mut auch intensive Gefühle zu leben.

Manchmal gibt es Missverständnisse, wenn nicht das verstanden wird wie es beabsichtigt wurde.

 

Lebendig und ausdrucksstark zu sein wie die Kinder, das erlauben wir uns als Erwachsene nicht mehr.

 

# Zu einem authentischen Auftritt gehört es dass Sie sagen können was Sie denken:

Können Sie sagen, was Sie denken?

Meist haben wir es gelernt unsere Gedanken und Gefühle zu kontrollieren. Ja zurückzuhalten und auf unsere Ziele auszurichten. Manchmal möchten wir Gefühle nicht wahrhaben, weil sie gerade „stören“.

Kann ich sagen, was ich denke?

Erwartungen, Normen.                Aus der Routine ausbrechen. Macht man das?

 

Wie oft verbiegen Sie sich, weil Sie es jemanden Recht machen wollen. Sie halten sich zurück. Sie stehen hinter den Erwartungen zurück. Sie wissen was man „müsste“ und „sollte“.  Es ist eine Maske.  Wir haben gelernt, uns so zu zeigen, wie es „erwünscht“ ist.  Wir wissen was Richtig und was falsch ist. Daran richten wir unser Handeln aus. Wir orientieren uns in unseren Entscheidungen an unserem Umfeld. Schon so lange, dass uns diese „Maske“ nicht mehr wie eine vorkommt. Wir fühlen uns ganz echt, aber manchmal sind diese Werte eben doch übernommen. Wir haben Gewohnheiten entwickelt: Wir wollen uns wohl und sicher fühlen also verhalten wir uns so wie wir es gewohnt sind.

 

** WAS WOLLEN SIE WIRKLICH***

Authentizität ist deswegen so kompliziert in der Umsetzung, weil

  • wir nicht wissen wer wir genau sind
  • wir nicht wissen was wir wollen
  • wir nicht genügend unsere Stärken, Ziele und Motivationen kennen
  • wir unsere „Geschichte(n)“ nicht würdigen
  • wir uns sehr an Normen und Erwartungen orientieren
  • Wir unterschiedliche Selbst-und Fremdwahrnehmungen haben
  • Wir gerne besser wären, uns selbst nicht wertschätzen
  • Wir nicht den Mut besitzen unsere Gefühle zu fühlen und Gedanken auszudrücken

Meinungen klar auszusprechen. Standpunkte vertreten. Stellung beziehen: Das bedeutet unter Umständen einige Auseinandersetzungen: Das wird polarisieren – man mag Sie oder man mag Sie nicht.

Was macht SIE BESONDERS? Wie werden Sie wahrgenommen?

Hier ist die Krux: Bin ich besonders? Darf ich mich so herausstellen?

Es ist Ihre Energie, Ihr Wesen das was Sie ausmacht. Ihre Persönlichkeit! Schalten Sie den Autopiloten aus. Freuen Sie sich an Ihrer Einzigartigkeit. Hier und jetzt. Und jeden Tag.

 

  • Finden Sie heraus, was Sie BESONDERS macht – Finden Sie Ihre ESSENZ
  • Finden Sie heraus, was Sie wirklich wollen. Erkennen Sie Ihre Stärken und Talente.
  • Überprüfen Sie ob Sie das ausdrücken, was Sie ausdrücken WOLLEN
  • Nehmen Sie sich so an wie Sie sind. Hier und Jetzt.
  • Gewinnen Sie innere Sicherheit auch in ungewohnten, neuen Situationen.

Je nachdem wo Sie stehen, ist es nicht so einfach, mal ganz Sie selbst zu sein. Je nachdem können durchaus blinde Flecken sichtbar gemacht werden.

Wie ist Ihre Erfahrung mit Authentiziät? Welche Menschen wirken auf Sie authentisch? Ist das ein Ziel für Sie?

Schreiben Sie mir in die Kommentare oder per Mail, ich freue mich auf Sie!

Herzlichst, Christine

by Christine Kohl on  26. Mai 2016 |
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